Fahr trotz Winterkälte auf deinem SUP!

So mancher ist fest davon überzeugt, dass die ersten Schneeflocken im Winter gleichzeitig bedeuten, das Stand Up Paddleboard ab sofort monatelang im Dachboden verstauen zu müssen. Wir gehören da jedoch nicht dazu!

Der ein oder andere mag zwar vielleicht genug Geld übrig haben, während der kalten Jahreszeit irgendwohin zu reisen, wo es warm ist – doch auch da gehören wir nicht dazu. Das ist aber egal, denn SUP-fahren macht im Winter genauso viel Spaß wie im Sommer – vorausgesetzt, du bereitest dich vor.

Unten in Bayern stürzen sich ein paar Hartgesottene jedes Jahr im Dezember zum Nikolauspaddeln in den Wörthsee. Das dürfte Beweis genug sein, wie viel Spaß und Aufregung Wassersport im Winter bieten kann. Das Konzept hinter dieser und anderer Winterveranstaltungen lautet, die Winterkälte zu begrüßen, anstatt von ihr davonzulaufen.

Je beliebter das Paddeln unter der gemeinen Bevölkerung wird, desto mehr scheint die Idee des polaren SUP-fahrens angenommen zu werden. Hier also ein Vorschlag für dich: wie wäre es, wenn du und deine SUP-Kollegen mal den Sprung ins Winterwasser wagen und versuchen auch im kalten Wetter ein wenig Paddelspaß zu haben?

Wie du dich fürs Paddeln im kalten Wasser vorbereitest

Wie bei jeder anderen Wintersportart entscheidet auch beim Paddeln deine Ausrüstung über Freud oder Leid. Uns ist Freud natürlich deutlich lieber, also schauen wir uns doch mal an, was du alles brauchst.

Zunächst solltest du dir einen guten Neoprenanzug oder einen Trockenanzug zulegen. Ein Neoprenanzug lässt ein wenig Wasser in den Stoff, das deine Körpertemperatur annimmt und dich warm hält. Ein Trockenanzug hingegen hat Gummibänder an Hand- und Fußgelenken und lässt erst gar kein Wasser an kälteempfindliche Stellen herankommen.

Die Technologie hinter diesen beiden Anzugtypen mag zwar unterschiedlich sein, bietet dir aber ähnliche Vorteile – dir wird im kalten Wasser nicht kalt!

Als nächstes solltest du den Luftdruck deines Boards überprüfen. Dein iROCKER wird bei kalten Temperaturen ein wenig zusammenschrumpfen, weshalb du vielleicht ein wenig Luft nachpumpen und es im Wasser testen solltest, bis du den idealen Druck gefunden hast. Der eine mag sein Board steifer, der andere wiederum ein wenig flexibler. Finde also deinen perfekten Härtegrad und bleib dabei.

Auch die Sicherheit darfst du nicht vergessen. Die ist im Winter nicht minder wichtig als im Sommer. Lade dein Telefon voll auf, steck es in eine feuchtigkeitsresistente Hülle und nimm es mit. Solltest du irgendwo stranden oder dich verletzen, musst du schließlich Hilfe holen können.

Pack außerdem ein paar Snacks und Wasser in einen wasserdichten Rucksack ein. Ja – du kannst im Winter genauso dehydrieren wie im Sommer. Sei also lieber vorbereitet.

Schließlich darfst du nicht vergessen, dass der Winter eine gute Zeit für das halbjährliche Reinigen und Wachsen deines Boards ist. Falls du dein iROCKER schon länger nicht mehr gründlich poliert hast, mach das am besten jetzt. Hier haben wir noch ein paar weitere Wintertipps für die ideale Pflege deines Boards.

Wir hoffen also, dass du nicht zu „denen da“ gehörst, die sich von der Winterkälte abschrecken lassen. Zeig uns in den nachstehenden Feldern doch ein paar Bilder, wie du auf deinem iSUP unerschrocken der Kälte trotzt!

 

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